Das Magazin für Gastronomie und Hotellerie voller Ideen und Inspirationen zu den Themen Möbel, Design, F&B, Konzepte für ambitionierte Gastgeber
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Gestaltungstipps

Tipps und Tricks für die richtigen Schattenspender

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Weiße Sonnenschirme für mediterranes Flair

Damit sich die Gäste auf der Terrasse oder im Biergarten wohlfühlen, sind nicht nur gemütliche Stühle und praktische Tische wichtig. Direkte Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit oder die tiefstehende Abendsonne kann gerade beim Essen unangenehm stören. Daher sollten Gastronomen den passenden Sonnenschutz zusammen mit der Bestuhlung einplanen. Je nach Standort und örtlichen Gegebenheiten bieten sich hier unterschiedliche Möglichkeiten an. Manche Überdachungen halten sogar leichteren Regenschauern stand. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die gängigsten Arten von Schattenspendern.

Sonnenschirme

Sonnenschirme sind eine der beliebtesten Lösungen, da sie flexibel einsetzbar und leicht zu bedienen sind. Sie können bei Sonneneinstrahlung aufgespannt werden und schützen auch vor leichtem Regen. Sonnenschirme für den Gastronomiebereich sind oft größer und damit schwerer, sodass ein Doppelflaschenzug für das leichtere Aufspannen integriert ist.

Je nach Gestaltung des Außenbereichs können die Hülsen für den Schirmständer fest in den Boden eingelassen werden, sodass zusätzlicher Platz für Tische und Stühle zur Verfügung steht. Sonnenschirme gibt es in runder oder quadratischer Form und in verschiedenen Größen. Optimal ist es, wenn jede Sitzgruppe des Außenbereichs beschattet werden kann.

Gastronomie-Sonnenschirme im Außenbereich

Große Gastronomie-Sonnenschirme sorgen für ausreichend Schatten.

Die Stoffbespannung der Schirme sollte UV-beständig und wasserabweisend sein. Die Schirmfarbe kann man so wählen, dass sie gut mit dem übrigen Mobiliar harmoniert sowie den Charakter und Stil des Betriebes unterstreicht. Denn Sonnenschirme sind meist schon von weit her sichtbar und locken Gäste an. Helle Stoffe wirken einladend und vermitteln ein mediterranes Flair. Für den Einsatz direkt unter Bäumen wiederum sind helle Sonnenschirme wegen der Verschmutzungsgefahr nicht geeignet. Bei Terrassen oder Freisitzen, die stärkerem Wind ausgesetzt sind, sind Sonnenschirme wegen ihrer Kippgefahr nicht zu empfehlen.

Sonnensegel und Markisen

Fest installierte Sonnensegel und Markisen finden in stilvollem und elegantem Ambiente guten Anklang. Sie wirken elegant. Sonnensegel in hellen Farben erinnern in Kombination mit Holzdielen und Palmen an ein Schiffsdeck. Sonnensegel sind meist individuelle Lösungen, die passgenau mit der richtigen Befestigung installiert werden müssen. Bei Wind und Regen müssen die Stoffsegel oft manuell entfernt werden. Markisen können automatisch eingefahren werden, der nachträgliche Einbau jedoch aufwändig. Werden außenstehende Pfosten zur Stabilisierung benötigt, wird die nutzbare Fläche damit fest abgegrenzt. Diese individuellen Beschattungsmöglichkeiten sind kostenintensiv in der Anschaffung und verursachen bauliche Maßnahmen. Daher sind diese Lösungen am besten schon bei der Eröffnung einzuplanen.

Bäume, Sträucher und Hecken

Terrassenbereich mit klappbaren Holzmöbeln

Holzmöbel und Sonnenschirme auf der Terrasse

Für Restaurants ist es ein besonderes Highlight, wenn die Außenfläche im Grünen unter Bäumen gelegen ist. Gerade in naturnahem Ambiente können die Gäste gut entspannen und den Alltag vergessen. Natürliche Schattenspender sorgen für ein angenehmes Klima und dämpfen Lärmeinflüsse von außen ab. Begrünte Terrassen laden zum Verweilen ein.

Sollen die Bäume erst neu gepflanzt werden, erfordert es viel Geduld, bis sie zu einem ernst zu nehmenden Schattenspender heranwachsen. Die meisten Bäume erfordern keine Pflege, bei Sträuchern und Hecken ist allerdings ein Zurückschneiden notwendig, damit die Pflanzen nicht störend in den Sitzbereich hineinragen. Herabfallendes Laub kann bei zahlreichen und großen Bäumen viel Arbeit verursachen, zudem muss es entsorgt werden. Manche Pflanzen können auch die Möbel verschmutzen. Bäume wie Linden hinterlassen im Frühjahr einen klebrigen Film aus Harz. Bei Sträuchern wie Holunder können die Früchte abfärben. Dennoch sind Pflanzen eine gute Lösung, um den Gästen ein besonders schönes Ambiente zum draußen Sitzen anzubieten. Sonnenschirme können ergänzend dort eingesetzt werden, wo die Pflanzen noch nicht ausreichend Schatten spenden.

Sonnenschutz mit einer Pergola auf der Terrasse

Terrassenbereich mit Pergolaüberdachung

Pergolen

Eine Pergola kann mit schnell wachsenden Kletterpflanzen zum Sonnendach werden. Im Herbst und Frühjahr können es die Sonnenstrahlen wärmend durchdringen. Geeignet sind Rankgewächse wie Efeu, Wein oder Rosen. Eine Pergola bietet auch nachträglich die Möglichkeit, sie zum Wintergarten auszubauen. Glasdächer oder Markisen können oft nachgerüstet werden.