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Unternehmen

Sonnige Zeiten bei GO IN: Neue Photovoltaik-Anlage in Betrieb

Wenn die Sonne scheint, ist das ein Grund zur Freude. Für GO IN gilt das seit September gleich in doppelter Hinsicht, denn durch die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Firmengebäudes wird Sonnenenergie zu CO2-frei produziertem Strom. 

Sie ist überall gern gesehen und sorgt für gute Laune – die Sonne. Nach Ansicht der meisten Deutschen dürfte sie sich gern noch ein wenig öfter am Himmel blicken lassen. Fakt ist: Die durchschnittliche Sonnenscheindauer in Deutschland im Jahr 2016 betrug 1.585 Stunden (Quelle: statista.com). Das Bundesland Bayern – nicht von ungefähr bekannt für seinen weiß-blauen Himmel – brachte es auf immerhin 1.620 Stunden. Und die Stadt Landsberg, Firmensitz von GO IN, durfte vor vielen Jahren sogar einmal den Titel „Deutschlands Sonnenhauptstadt“ für sich beanspruchen.

Wert auf regionale Nähe gelegt

Naheliegend also, die weitgehend ungenutzte Dachfläche des GO IN-Firmengebäudes mit einer Photovoltaik-Anlage zu versehen. 370 hochwertig in Dresden produzierte Glas-Module mit jeweils 270 Watt wurden hier verbaut. Auch die Wechseltrichter und die Unterkonstruktion – statisch berechnet und mit Steinen „ballastiert“, um ein Abheben bei Sturm zu vermeiden – sind „made in Germany“. Mit der Ausführung wurde die Firma High Solar aus Ulm beauftragt. Arne Hostrup, Geschäftsführer der GO IN Gruppe: „Wert gelegt haben wir bei der Auswahl der Module und Wechselrichter sowie der Installationsfirma auf eine Produktion in Deutschland bzw. eine regionale Nähe – das entspricht dem Grundverständnis von GO IN.“

80 Prozent des erzeugten Stroms nutzt GO IN

Die Idee, Sonnenenergie für den Eigenbedarf zu nutzen, gab es schon länger. Nach eingehender Planung und Berechnung wurde die Anlage Anfang September auf dem Dach montiepresse-bild-fuer-blog-beitrag-photovoltaik-grollrt und ans Netz angeschlossen. Michael Groll, Leiter Betriebstechnik (Foto): „Die Anlagengröße beträgt 99,9 kWp – die Jahresproduktion wird entsprechend mit 105.000 kWh veranschlagt. 80 Prozent des so erzeugten Stroms werden von GO IN selbst genutzt.“ Die Photovoltaik-Anlage ist eine Ergänzung zu den bereits vorhandenen Klein-Blockheizkraftwerken, die bereits 2013 installiert wurden. Durch die Leistung der zwei BHKW und die neue PV-Anlage wird nun fast die Hälfte des Gesamtstromverbrauchs des Unternehmens aus eigenen Quellen gedeckt. Bei der anderen Hälfte handelt es sich um „grünen“ Wasserkraftstrom vom regionalen Anbieter.

71 Tonnen CO2-Emissionen werden eingespart

Arne Hostrup: „Mit der installierten PV-Anlage lassen sich pro Jahr rund 71 Tonnen CO2-Emissionen einsparen. Diese Form der nachhaltigen, geräuschlosen und ressourcenschonenden Stromerzeugung ist in jeder Hinsicht eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Die Anlage ist damit ein weiterer Baustein in der Ausrichtung der GO IN zu einem umweltfreundlich und nachhaltig agierendempresse-bild-fuer-blog-beitrag-photovoltaik-goin-dach-von-oben Unternehmen.“ Neben dem Aspekt der Umweltfreundlichkeit beschert die Anlage in Hinblick auf die stetig steigenden Energiepreise dem Unternehmen ein gewisses Maß an Unabhängigkeit. „So lässt sich Umweltschutz perfekt mit den kaufmännischen Interessen des Unternehmens vereinen.“

Nachhaltigkeit – dazu gehört für GO IN nicht nur CO2-frei produzierter Strom. So wurden am Firmenstandort eine Reihe von Energiesparmaßnahmen durchgeführt, darunter die Umrüstung auf LED-Leuchtmittel, eine bewegungs- und tageslichtabhängige Steuerung der Hallenbeleuchtung sowie die Dämmung der Hallendächer. Michael Groll: „Nächstes Jahr wird noch das letzte Bürodach saniert – somit entsprechen dann alle Dächer der Energieeinsparverordnung (EnEV).“

Kirsten Posautz