Das Magazin für Gastronomie und Hotellerie voller Ideen und Inspirationen zu den Themen Möbel, Design, F&B, Konzepte für ambitionierte Gastgeber
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Design

Look No. 4: Slick Modern

Gastronomie gestalten heißt mehr, als Möbel in einen Raum zu stellen und diesen passend dazu mit Accessoires zu dekorieren. Einrichtungen transportieren ein Konzept, sprechen eine oder mehrere Zielgruppen an, erzählen Geschichten und wecken im besten Fall Emotionen. GO IN hat gemäß dem Firmenslogan „many ways to be unique“ und basierend auf einem umfangreichen Sortiment an Profimöbeln eine Reihe stimmiger Looks kreiert. Nummer 4: Slick Modern

Manchmal ist weniger tatsächlich mehr. Wenn es um Einrichtung geht zum Beispiel. Ausgezeichnetes Möbeldesign ist minimalistisch in der Formgebung, dafür aber maximal in der Wirkung. Das zelebrierten viele kreative Köpfe des 20. Jahrhunderts, darunter der finnische Architekt und Möbeldesigner Alvar Aalto oder der Bauhaus-Jünger Marcel Breuer.

Wer die Kunst der Reduktion beherrscht, lässt Spielraum für kreative Lösungen. Räume müssen nicht zwingend bis in die letzte Ecke mit Möbeln gefüllt sein, um behaglich zu wirken und die Geselligkeit zu fördern. Großzügig platzierte Sitzgruppen lassen Räume besser wirken und vermitteln ein Gefühl von Freiheit.

Form und Funktion als „spirituelle Einheit“

Was ist die Aufgabe eines Gebäudes oder Gebrauchsgegenstandes? Sollten diese nützlich oder schön sein – oder beides? Das viel zitierte Bonmot „form follows function“ wird Louis Sullivan zugeschrieben, einem US-amerikanischen Architekten, der im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert lebte und wirkte. Die Funktion bestimmt die Form – dahinter steht die Auffassung, eine zeitgemäße Ästhetik in Architektur und Design ergebe sich aus deren Funktionalität. Oder anders gesagt: die Form eines Gebäudes oder eines Gegenstandes leite sich von seiner Funktion ab. Sullivans Landsmann, der Architekt und Innenarchitekt Frank Lloyd Wright, wandelte das Zitat später ab. Er sieht Form und Funktion vielmehr als notwendige „spirituelle Einheit“.

Nur schön ist nicht genug!

Gerade bei Gastronomie-Möbeln spielt die Funktionalität neben der ästhetischen Komponente eine wichtige Rolle. Maurus Reisenthel, Geschäftsführer und Art Director bei GO IN: „Nur schön ist nicht genug! Wir achten darauf, dass bei der Formgebung der Produkte Design und Funktionalität Hand in Hand gehen.“ Die Möbel sind komfortabel, damit die Gäste in ihrem Lokal gern länger verweilen. Und sie lassen sich einfach handhaben und pflegen, um dem Servicepersonal die Arbeit zu erleichtern. Wenn die perfekte Balance aus Funktion und Form gelingt, werden einzelne Stücke mit dem begehrten „reddot design award“ ausgezeichnet wie das Modell Quorum – ein Stuhl, der sich durch sein Variantenreichtum in ganz unterschiedliche Raumkonzepte integrieren lässt.

Kirsten Posautz