Das Magazin für Gastronomie und Hotellerie voller Ideen und Inspirationen zu den Themen Möbel, Design, F&B, Konzepte für ambitionierte Gastgeber
Scandinavian Look
Design

Look No. 5: Scandinavian Design

Gastronomie gestalten heißt mehr, als Möbel in einen Raum zu stellen und diesen passend dazu mit Accessoires zu dekorieren. Einrichtungen transportieren ein Konzept, sprechen eine oder mehrere Zielgruppen an, erzählen Geschichten und wecken im besten Fall Emotionen. GO IN hat gemäß dem Firmenslogan „many ways to be unique“ und basierend auf einem umfangreichen Sortiment an Profimöbeln eine Reihe stimmiger Looks kreiert. Nummer 5: Scandinavian Design

Alles Hygge oder was? Das Lifestyle-Phänomen aus Dänemark hat sich in letzter Zeit rasant verbreitet, denn es wird gemeinhin mit Glück und Wohlbefinden assoziiert. Nicht von ungefähr belegten Finnland, Norwegen und Dänemark als glücklichste Länder der Welt die ersten drei Ränge des „World Happiness Report“ 2018. Der Hygge-Trend zieht sich von Kochrezepten über Deko-Artikel bis hin zu kompletten Einrichtungskonzepten. Sogar in den Duden hat das Wort Eingang gefunden und wird mit einem von Gemütlichkeit und Heimeligkeit geprägten Lebensstil übersetzt.

Schlicht, klar, funktional

Ebenso richtungsweisend wie der nordische Lifestyle ist das skandinavische Design, das eine lange Geschichte hat und nach dem Motto „weniger ist mehr“ die Kunst der Einfachheit zelebriert. Puristisch anmutende Möbel und Gegenstände sind im Trend und zugleich zeitlos. Als Urväter des Skandinavischen Designs gilt der Finne Alvar Aalto oder auch der Däne Arne Jacobsen – beides gefeierte Designer und Architekten. Sie schufen ab den 1930er-Jahren eine eigenständige skandinavische Formensprache: schlicht, klar, funktional, geradlinig, was auch den Prinzipien des Bauhauses entspricht. Oder aber rund und weich – an organische Formen aus der Natur wie einen See angelehnt.

Buche und Esche im Trend

Bevorzugtes Material des skandinavischen Einrichtungsstils ist Holz – gern verwendet: Buche oder Esche. Skandi-Möbel sind schnörkellos, komfortabel durch breite Sitzflächen und wirken dabei leicht. Bei den Bezugsstoffen finden sich neben Pastelltönen zum Teil ausdrucksstarke Farben, Muster und Dekore. Auch die Kombination von Kunststoff-Sitzschalen und Gestellen aus Holz wirkt „hyggelig“. Das Gefühl der Wohnlichkeit entsteht neben den Möbeln durch dekorative Details und Materialien mit hoher haptischer Qualität wie beispielsweise weiche Stoffe oder Felle, die häufig aus dem Home-Bereich kommen und Wohnzimmeratmosphäre in Hotellobbys verbreiten.

Kirsten Posautz