Das Magazin für Gastronomie und Hotellerie voller Ideen und Inspirationen zu den Themen Möbel, Design, F&B, Konzepte für ambitionierte Gastgeber
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Gestaltungstipps

Ohne Moos nix los – Pflanzenbilder als natürlicher Wandschmuck

Grün macht glücklich, sagt man. Oder anders formuliert: Pflanzen werten Räume optisch auf, steigern das Wohlbefinden und verbessern das Raumklima. Auch in Hotels und Restaurants sind sie häufig fester Bestandteil des Inneneinrichtungskonzepts. Wenn der Platz für aufwendige Pflanzenarrangements in Gefäßen fehlt, können vertikale Gärten und Pflanzenbilder eine Alternative sein.  

Man sieht sie immer häufiger in öffentlichen Gebäuden, Arztpraxen, Hotels und Geschäften. Pflanzen- und Moosbilder in allen Größen und Formen oder auch vertikale Gärten als Raumteiler oder großflächige Wanddekoration. Üppiges Grün passt zum aktuellen „Back to nature“-Trend, bei dem durch die Auswahl natürlicher Materialien wie Holz und den Einsatz von Indoor-Bäumen und großen Pflanzen ein Stück Natur von draußen nach drinnen geholt wird.

Die Idee zum vertikalen Garten ist nicht so neu, wie man glauben könnte. Der französische Botaniker, Gartenarchitekt und -künstler, Patrick Blanc, ließ sich 1988 ein Patent für seine „murs végétaux“ –Pflanzenwände oder senkrechte Beete – erteilen. Damit hat er das 1938 erfundene Verfahren von Professor Stanley Hart White von der University of Illinois modernisiert und weltweit bekannt gemacht.

Pflanzen-, Farn -und Moosbilder
Wenn nicht gleich ein ganzer Garten in die Höhe wachsen soll, sind Pflanzenbilder und -wände eine Möglichkeit, Räume im Naturlook zu gestalten und ihnen eine natürliche Anmutung zu verleihen. Es gibt Elemente, die mit einem Wasserbevorratungssystem ausgestattet sind. Und es gibt solche, die ohne Wasser auskommen. Mit dem Zusatz „100 % Natur 0%Pflege“ wirbt beispielsweise styleGREEN (www.stylegreen.de). Bei diesen Produkten muss nicht „gegossen“ werden, denn es wird ausschließlich mit echten, aber natürlich konservierten Pflanzen gearbeitet – die Konservierung erfolgt auf Basis von Wasser, Lebensmittelfarbstoffen und Glycerin. Die Pflanzen-, Farn- und Moosbilder sind von Hand gefertigt und damit Unikate.

Panele für kreative Gestalter
Angeboten werden unterschiedliche Bepflanzungsstile und Größen; die Bilder haben standardisierte Maße von 22 x 22 bis 140 x 40 Zentimeter. So gibt es beispielsweise den Typ Waldboden mit Kugelmoospolstern, den Typ Islandmoos in leuchtenden Farben von Purpur bis Blau, den Typ Pflanzeninsel mit Farn, Eukalyptus etc. und den Typ Dschungel mit üppig arrangierten Pflanzen. Als Untergrund dient beim Fertigen in den Manufakturen in der Regel Waldmoos. Sonderanfertigungen passend zum Raum und Einrichtungsstil sind ebenso möglich. Weitere effektvolle Gestaltungsvarianten bieten kombinierbare Panele für kreative Gestalter und begrünte Flächen – angebracht zum Beispiel auf einer Fläche hinter dem Rezeptionstresen in der Hotellobby, an der Decke im Hotelflur oder oberhalb einer umlaufenden Sitzbank im Restaurant.

Gut für Raumklima und Akustik
Neben der Optik und Haptik können Pflanzenbilder – abhängig von Menge und Größe – das Raumklima verbessern. Gerade Moos wirkt Studien zufolge wie ein natürlicher Luftfilter. Großflächige Bilder, Wände und Raumteiler absorbieren darüber hinaus Schall und verbessern damit die akustische Qualität von Räumen.

Kirsten Posautz

Im Gespräch mit Jacqueline Hallmann, Head of Marketing bei styleGREEN

Wo sehen Sie Einsatzmöglichkeiten im Hotel- und Gastrobereich? Gibt es bestimmte Bereiche, für die sich der grüne Wandschmuck besonders gut eignet? Im Hotel- und Gastrobereich empfehlen wir den Einsatz in Eingangs-, Restaurantbereichen oder im Spa, aber einzelne Bilder eignen sich aupressebild-fuer-blog-beitrag-pflanzenbilder-mooswandch als Highlights in den Zimmern.

Gibt es Bereiche, in denen Sie von dem Anbringen der Pflanzenbilder abraten würden? Abraten würden wir in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit über 70 Prozent, also beispielsweise dem Poolbereich. Pflanzenwände sind gut für trockene Ruhebereiche im Spa geeignet.

Worauf sollte man achten, damit die Bilder, -Wände, -Elemente möglichst lange schön bleiben? Wie sieht es z.B. mit Staubablagerung aus? Es gibt zwei wichtige Kriterien für die lange Haltbarkeit: eine normale Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 70 Prozent und keine direkte Sonneneinstrahlung, da die Farbe sonst ausbleichen kann. Staub ist kein Problem, da die Pflanzen und Moose durch die Konservierung antistatisch werden und Staub so durch die leichte Luftbewegung im Raum davongetragen wird.

Welche Art von Pflanzenbildern ist zur Verbesserung des Raumklimas und der akustischen Qualität besonders empfehlenswert? Generell ist Islandmoos aufgrund der großen, sehr weichen Oberfläche akustisch am wirksamsten.

Gibt es Bepflanzungsstil, der momentan besonders im Trend ist? Dauerhaft ist unser „Waldboden“ mit einer Mischung aus Wald- und Kugelmoos am beliebtesten. Unser neuestes Produkt, die Kork-Hexagone, kommen aber auch sehr gut an und lassen sich sehr flexibel auf großen oder auch kleinen Flächen einsetzen.

Was ist der Unterschied von Pflanzenbildern gegenüber – sagen wir – gemalten Bildern und Fotos mit Naturmotiven? Der styleGREEN-Co-Gründer Niklas Guggenberger hat es so formuliert: Ein Spaziergang in der Natur kann den Puls in wenigen Minuten herunterbringen. Darum haben wir es zu unserer Vision gemacht, mehr Grün an die Orte zu bringen, wo wir es am dringendsten brauchen, nämlich in die Innenräume.

Fotos: styleGREEN