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Gastro-Tipps

5 heiße Getränke-Tipps für die verlängerte Außensaison

Viele Gäste wollen in diesem Jahr länger draußen bewirtet werden. Neben einem entsprechend gestalteten Außenbereich braucht man dafür auch die entsprechenden wärmenden Getränke. 5 heiße Tipps von Gastro-Blogger Jan-Peter Wulf.

Roter und weißer Winzerglühwein

Es muss nicht immer der Standard-Glühwein mit Trauben unbekannter Herkunft und Gewürzgemisch sein wie auf dem Weihnachtsmarkt: Viele Winzer bieten roten und/oder weißen Glühwein in ihrem Sortiment an. Von Cuvées bis zu sortenreinen Versionen mit roten Trauben wie Dornfelder oder Spätburgunder oder weißen wie Silvaner oder Riesling gibt es eine große Auswahl. Tipp: Die Flaschen gut sichtbar platzieren, schön beleuchtet. Dann bekommen die Gäste Lust, sich ein Glas davon zu bestellen – oder gleich eine ganze Flasche.

Glühbier

Glühbier gibt es in einigen trinkfertige Sorten, es lässt sich aber auch sehr gut selbst herstellen: Bier und Sauerkirschsaft im Verhältnis 5:1 mischen, Zucker oder Honig dazu geben (ca. 30-40 Gramm pro Liter) und mit verschiedenen Gewürzen wie Sternanis, Nelken, Zimtstangen und etwas Zitronensaft erhitzen. Als Bier-Basis eignen sich dunkle, malzige Sorten wie bayerisches Dunkel, Schwarzbier, Bock oder auch Porter besonders gut. Man kann auch Orangensaft statt Kirsche verwenden oder einen Schuss Rum dazu geben. Übrigens: Bayerisches Dunkel bzw. dunkles Hefeweizen gibt’s auch ohne Alkohol – so kann man auch alkoholfreies Glühbier anbieten.

Heiße Longdrinks und Cocktails

Nicht nur für Cocktailbars spannend sind heiße Kreationen aus Hochprozentigem. Wer sonst gerne einen Gin & Tonic trinkt, lässt sich vielleicht von einem Mulled Gin bzw. Glüh-Gin (naturtrüber Apfelsaft mit Ingwer, Nelke, Zimt und Orangenschale erhitzt, mit Gin aufgefüllt) erwärmen. Auch ein Whisky mit warmem Apfelsaft und einem Schuss Zitrone schmeckt ausgezeichnet. Oder wie wäre es mit einem „Rum Hot Toddy“ mit Rum, Ahornsirup, Zitronen- oder Limettensaft und Zimt, aufgefüllt mit heißem Wasser – Eine stilvolle Alternative zum Grog.

Heiße hausgemachte Limonade

Selbstgemachte Limonade hat eine attraktive Marge. Viele Gäste sind gerne bereit, mehr für sie zu bezahlen als für fertige Varianten, weil eben hausgemacht. Weil sie sich in größeren Mengen gut vorproduzieren lässt, bleibt der Ressourceneinsatz überschaubar. Rezepte für eine heiße selbstgemachte Limonade gibt es zuhauf: Zum Beispiel für eine simple Zitronenlimonade mit Wasser, Zitronensaft und -schale und Zucker. Oder wie wäre es mit einer belebenden Ingwer-Grüntee-Limonade?

Eine Kanne Tee vorab & dazu (statt einer Flasche Wasser)

Kennt man: Viele Gäste bestellen sich zum Essen ein individuelles Getränk und dann für die ganze Runde am Tisch noch mal eine Flasche Wasser extra. Oft wird auch erstmal nach einer Flasche Wasser für alle gefragt, bevor es dann ans Studieren der Karte geht. Statt dieser Wasserflasche könnte es in der verlängerten Außensaison eine große Kanne sein, gefüllt mit Kräutertee, Rooibostee oder frischem Pfefferminztee zum Beispiel – Sorten ohne Koffein oder Teein, damit alle mittrinken können. Angeboten zum für beide Seiten fairen Preis – wie die Flasche Wasser – ist es ein wärmendes Extra für die Gäste und ein Zusatzgeschäft für den Betrieb.

Der Fachjournalist und Gastro-Blogger Jan-Peter Wulf berichtet regelmäßig an dieser Stelle aus der Gastronomie-Szene. Seine Themen sind Trends, Konzepte, Food und Getränke, die Menschen dahinter, alles, was sich auf dem Markt bewegt und für Gastgeber interessant ist. Jan-Peter Wulf lebt und arbeitet in Berlin.